06.01.2016 Christchurch

„Wir sind dann mal weg“

Die Abreise fiel schwer, doch die Vorfreude war groß. Nach ca. 30 Stunden endlich in Christchurch angekommen, holten wir als aller Erstes unseren Campervan ab. Ein 7m langer Sprinter mit Dusche und Toilette an Board, sah auf den ersten Blick ganz ordentlich, vor allem aber auch groß aus.  Zu Yvonnes Bedauern leider kein Mercedes, sondern ein VW.

Den ersten Fahrversuch haben wir dann auch unfallfrei, wenn auch etwas unsicher zum nächsten Supermarkt vollzogen. Nachdem wir direkt in einen Probealarm geraten sind (ganz schön viel Aufregung für die ersten paar Stunden mit neuseeländischem Boden unter den Füßen), konnten wir sodann sogar unseren Einkauf vollenden und uns endlich den spannenden Dingen widmen, dem Erkunden von Christchurch.

Je weiter wir ins Zentrum kamen, desto zahlreicher wurden die Baustellen. Christchurch gleicht seit dem Erdbeben vor ein paar Jahren einer Geisterstadt: Fast alles hat geschlossen, viele Bauten sind Großteils zerstört, Baustellen wohin man schaut und fast keine Leute auf der Straße.  Damit hatten wir nicht gerechnet, obwohl wir wussten, dass die Stadt durch das Erdbeben 2011 fast vollständig zerstört wurde. Die größte Stadt auf der Südinsel Neuseelands wird zwar nie wieder die alte sein, doch mit viel Kreativität entsteht eine neue City.  Stellvertretend hierfür stehen die Streetart und Re-START, ein Viertel mit Geschäften aufgebaut mit Schiffscontainern.

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Nach diesen Eindrücken haben wir uns für die erste Nacht im Camper vorbereitet, d.h. Tisch ab- und Bett aufgebaut, da nur für eins von beidem Platz ist. Beim ersten Aufbau war klar, dass ein Tisch im Camper überbewertet und das Bett die gesamte Reisezeit stehen bleiben wird.

3 Gedanken zu „06.01.2016 Christchurch

  1. Das sieht ja alles fantastisch aus. Genießt die Zeit, erlebt viel. Aber zu viel “Anstrengung” erzeugt Stress. Dann lieber mal einen Tag Herz und Seele baumeln lassen.
    Ganz lieben Gruß aus Wendthagen

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