20.01.-23.01.16 Sydney

„Auf in die Großstadt“

Nur 3,5 Stunden Flug und wir waren in Sydney. Wie die meisten Besucher beschränkten wir uns nach unserer Ankunft auf den relativ kleinen Bereich rund um den Hafen (die Oper, die Harbour Bridge, das Hafenviertel “The Rocks” und die Circular Quays). In diesem Teil hatte die Stadt ihren Ursprung.

Unser Hotel „Park 8“ am Hyde Park war sehr zentral mitten im Business District gelegen, so dass wir die Circular Quays nach einem 15 minütigen Fußmarsch schnell erreichten. Die Ablegestelle ist das Herz des Hafenviertels, von wo aus im Minutentakt Fähren zu den verschiedenen Buchten, Stränden und Inseln Sydneys fahren. Kaum eine andere Stadt liegt wohl so privilegiert am Wasser wie Sydney.

Entlang des Hafenbeckens auf der rechten Uferseite gelangt man nach wenigen Metern direkt zur Oper Sydneys, dem wohl bekanntesten und auch imposantesten Gebäude der Stadt. Auf der gegenüberliegenden Seite des Hafenbeckens erstreckt sich das alte Hafenviertel The Rocks, von wo wir den Kleiderbügel (Harbour Bridge) entlang spazierten. Abenteuerlustige können dagegen den großen Bogen der Brücke entlang klettern. Auch ohne zu klettern, bot sich uns von der Brücke ein toller Ausblick auf Oper und Skyline der Stadt.

Den Rest des Tages unternahmen wir einen Streifzug durch China Town und nach Darling Harbour. Darling Harbour ist ein Vergnügungsviertel mit zahlreichen Hotels, Restaurants, Theatern, Museen und Unterhaltungszentren (Sea Life, Madame Tussaud etc.), das westlich des Stadtzentrums liegt. Insbesondere am Wochenende ist der Stadtteil sehr belebt und ein Treffpunkt, um abends was Essen und Trinken zu gehen. Jeden Samstag gibt es hier im Sommer außerdem ein Feuerwerk, um das Wochenende zu feiern. Sehr sympathisch, diese Sydnesider!

Den schönsten Ausblick auf die Oper sollten wir jedoch am nächsten Tag präsentiert bekommen. Denn am zweiten Tag in Sydney fuhren wir mit der Fähre durch den Hafen zum gemütlichen Manly. Der Stadtteil Manly hat den Charakter einer Kleinstadt und besitzt mit seiner exklusiven Lage am Wasser gleich mehrere Traumstrände, die insbesondere bei Surfern beliebt sind. Auch uns haben die Strände sehr beeindruckt. Ausklingen lassen haben wir unseren Besuch in einer kleinen Brauerei namens 4Pines, die unserer Meinung nach ausgezeichnete, wenn nicht sogar die besten Biere der Stadt braut (unter anderem Kölsch und Weizen, aber auch Pale Ale).

Bevor es dann am Abend wieder für uns zurück ins Hotel ging, stand noch ein kurzer Abstecher in eine kleine Straße am Angels Place Mitten in der City auf dem Programm. Dort erklingt Vogelgesang aus (leeren) Käfigen, die in 10 Meter Höhe zwischen den pittoresken Gebäuden der Straße aufgehängt wurden. Eine großartige Idee!

Den dritten Tag starteten wir mit einem Ausflug an den legendären Bondi Beach. Der Bondi ist gegenüber dem Manly Beach einfach mit dem Bus aus dem City Center innerhalb 25 Minuten zu erreichen. Am Bondi Beach angekommen, sind wir zunächst auf zum Icebergs, einem Club mit türkisfarbenen Heeresfreibad. Natürlich sind wir dem Club beigetreten. Von dort ließen sich wunderbar die Surfer bei einer Tasse Kaffee beobachten. Wieder zurück in Sydney City unternahmen wir noch einen Streifzug in den Stadtteil King’s Cross, der fußläufig von unserem Hotel erreichbar war. Das Viertel zeichnet sich durch eine bizarre Mischung aus Nachtclubs, Drogen und Prostitution, Backpacker-Hostels, feinen Restaurants und Cafes aus. Ironischerweise ist „The Cross“ eine alkoholfreie Zone und eines der besten Ausgehviertel in Sydney. Hier herrscht reger Betrieb rund um die Uhr. Wer gern die Nacht zum Tag macht, ist hier bestens aufgehoben.

Nachdem wir in den ersten Tagen die Hot Spots Sydneys beackert hatten, sah die Tagesordnung am letzten Tag den Stadtteil Newtown vor, um zumindest ein bisschen wahres Flair zu schnuppern. Newtown ist etwas ab vom Center und kann als Kiez vergleichbar mit Kreuzberg oder Schanzenviertel beschrieben werden, nur eben auf australisch. Tattoos, vor allem auf den Oberschenkeln, Petit Coats sowie bunte Haare waren nicht selten zu sehen.

Wir verabschiedeten uns von Sydney, indem wir uns die Stadt vom Westfield Tower aus nochmal von oben angeschaut haben. Da kommt die ganze Größe und Lage der Stadt erstmal richtig zum Vorschein. Gute Nacht Sydney und bis bald mal wieder!

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