24.01.-26.01.16 Melbourne

„Die Rivalin!“

Sydney hat die Oper, Melbourne den Federation Square! … und die Australian Open! Und da man auf dem Federation Sqaure auf einer Großbildleinwand wunderbar die Australian Open schauen konnte, sollte dieser von futuristischen Gebäuden umgebene Marktplatz zu unserer zentralen Anlaufstelle der nächsten Tage werden. Sonne, Liegestühle, Kaffee und Weltklassetennis. Einfach Perfekt!

Melbourne lohnt aber auch aus anderen Gründen einen Besuch:  Die Hauptstadt des Bundesstaates Victoria und Erzrivalin von Sydney zeichnet sich durch kulturelle Vielfalt aus. So hatten wir von unserem Dreh- und Angelpunkt, dem Federation Square, ebenfalls die Flinders Railway Station fest im Blick. Einen Bahnhofspalast mit imposanten Kuppeldach, der schon alleine durch seinen ockerfarbigen Anstrich ins Auge fällt. Doch an unserem ersten Tag kehrten wir vom „Flinders“ aus gesehen der Innenstadt erst einmal den Rücken und spazierten den Yarra River entlang in Richtung Australian Open (Festival) und Botanischen Garten. Dabei zeigten sich die Flussufer des Yarra Rivers als Spielwiese der Stadt und wurde von vielen Melbournites zum Picknick genutzt.

Nach unserem erholsamen Spaziergang durch die grüne Lunge Melbournes machten wir am frühen Abend noch schnell einen Abstecher zum nahe gelegen Eureka Tower, bevor es wieder zurück ins Hotel ging. Hier ging es für uns auf den 88. Stock. Wie in Sydney bot sich uns ein fantastischer Ausblick auf die Stadt. Der Weg zurück ins Hotel führte im Anschluss wieder entlang des Yarra Rivers, nur diesmal in umgekehrte Richtung. Beim Bummeln über die Promenade kamen wir dabei an einer Menge Bars und Straßenkünstlern vorbei bis zum Crown Casino. Von der Neugier gepackt haben wir dann mit Flip Flops und ganz ohne Kleiderordnung einen Blick in die größte Spielhölle Australiens riskiert: Aber nur schauen, nicht anfassen – wir brauchen für die nächste Wochen ja noch was Geld!

Am zweiten Tag ging es nach St. Kilda. Auf die Spuren unserer lieben Freundin Laura, die hier vor ein paar Jahren eine Zeit lang gelebt hat. Und wir konnten verstehen, dass man sich in diesem kleinen Städtchen, direkt am Meer, richtig wohlfühlen kann. St. Kilda eignet sich gut für einen Strandspaziergang oder einen Besuch der vielen Restaurants und Cafes, die sich entlang der Fitzroy Street nahe der Strandpromenade aufreihen. Als weiteres Highlight besitzt St. Kilda eine Zwerg-Pinguin-Kolonie. Mit etwas Glück kann man am Ende des St. Kilda Piers Pinguine bestaunen. Und wir hatten Glück! Wir fanden einige wenige Pinguine, die sich einen ruhigen und geschützten Platz zwischen den Felsen gesucht hatten.

Zurück in der Stadt sind wir durch Melbournes Straßen geschlendert. In der Innenstadt kommt man sehr gut zu Fuß zu recht. Und es gab dabei viel zu sehen! Der Stadtkern von Melbourne bietet eine interessante Kombination aus viktorianischen Prachtbauten und modernen Wolkenkratzern verbunden mit vielen kleinen Gassen, den sogenannten „Laneways“. Besonders gefallen hat uns die Bibliothek gegenüber der Technischen Universität mit dem großen Kuppelsaal. Da möchte man am liebsten wieder Student sein.

Studentenmäßig sind wir dann in die Cinema Rooftop Bar, haben dort unser Bier getrunken und sind dann zu unserem Lieblingsplatz, um das nächste Tennis-Match zu schauen.

Unser dritter und letzter Tag sollte geprägt sein durch den Australia Day. Nachdem wir uns die Parade durch die Stadt angesehen hatten, ging es in die Gärten von Melbourne. Dort wurden viele Stände und Oldtimer aufgebaut. Zudem gab es eine Kunstflug-Einlage mit 6 Flugzeugen, die mit ungeheurem Lärm über unseren Köpfen hinwegsausten. Echt toll! Wie schon bei der Parade wurde es jedoch mit der Zeit viel zu voll. Pünktlich zum Feiertag wurde es auch richtig heiß und so ging es zum Entspannen dann erstmal mit einem Frapucchino an – na wohin genau – richtig, an den Federation Square. Um den Feiertag würdig abzuschließen, sind wir dann zur Abendveranstaltung mit Bühne, Bands, Food Trucks und wieder mal vielen Leuten in die Docklands gelaufen. Ein großes Feuerwerk beendete dann den Feiertag gebührend und war für uns ein toller Abschied aus der Stadt.

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