04.02. – 06.02.16 Adelaide

„Südaustraliens ruhige Hauptstadt“

Zurück auf dem Festland haben wir unsere „Zelte“ zunächst in Cape Jervis für eine Nacht aufgeschlagen, bevor wir am nächsten Morgen ausgeruht und voller Tatendrang nach Adelaide aufgebrochen sind. Die Strecke verlief an einem sonnigen Morgen auf der Fleurieu-Halbinsel wunderschön entlang der Küste.

Adelaide, fünftgrößte Stadt Australiens und Hauptstadt Süd-Australiens genießt heute den Ruf einer internationalen Kulturmetropole. Neben der Bezeichnung „Festival City“ wird Adelaide als Weinstadt Australiens oder als Stadt der Kirchen betitelt. Daneben ist die elegante Stadt mit kolonialem Flair auch für hervorragende Ess- und Kneipenkultur bekannt.

An uns ist zugegebenermaßen das einzigartige Kulturangebot der Stadt Großteils vorbeigegangen; wir haben es noch nicht einmal wirklich auf die Kulturmeile „North Terrace“ geschafft, die Heimat vieler wichtiger Museen und einer Reihe Sehenswürdigkeiten ist. Stattdessen sollten die zwei Tage ganz im Zeichen der Entspannung und dem Nichtstun liegen.

Und dafür erwies sich Adelaide als ideal, denn Adelaide ist trotz ihrer 1 Mio. Einwohner eine gemütliche Großstadt. So entspannten wir kurz nach unserer Ankunft bei einem gemütlichen und planlosen Streifzug durch die quadratisch angelegte Innenstadt.

Als Erstes besuchten wir den Central Market, den wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Hier fanden wir allerhand Köstlichkeiten von frischen Früchten über Gemüse bis hin zu Käse, Wein und weiteren Lebensmitteln.

Beim Schlendern durch die Stadt waren wir wieder mal (wie bereits in Sydney und Melbourne) begeistert von den Parks. Der Stadtkern von Adelaide ist umgeben von einem Grüngürtel und dem gemächlich dahinfließenden Torrens River.

Später ging es weiter auf die Rundle Street, der Haupteinkaufsstraße von Adelaide.  Das Ergebnis unseres Stadtbummels hier waren vier CDs (David Bowie, Bob Dylan, The Band und Adele), die uns auf unseren langen Touren im wilden Westen noch gute Unterhaltung bringen würden.

Weiter entlang der Rundle Street, der Haupteinkaufsstraße, gelangten wir in das „East End“. Während sich früher auf dem Areal der Central Market befand, siedeln sich heute in dem Trendviertel immer mehr Geschäfte und Cafés an. Wer hier Zeit verbringt, ist auf der Suche nach etwas Ausgefallenem.  Uns führte der Weg hingegen allmählich wieder zurück ins Hotel, wo wir uns die nächsten zwei Nächte nach den Strapazen mit dem Camper auf das bequeme Bett freuten.

Der nächste Tag sollte uns noch mehr Erholung bringen. Wir unternahmen mit der Tram eine halbstündige Fahrt vom Victoria Square zum Badevorort Glenelg. Dort schlürften wir genussvoll einen Flat White mit Meerblick und beobachteten das lebhafte Treiben am Strand.

Und so neigten sich zwei gemütliche Tage in einer ruhigen Stadt langsam dem Ende zu.

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